Ozon-Therapie

Was ist Ozon?

Ozon ist ein hoch reaktiver Sauerstoff. Der normale Sauerstoff den wir atmen, hat zwei Sauerstoffatome und der des Ozons hat drei.

Medizinisches Ozon hat eine stark ausgeprägte bakterientötende, pilztötende und vireninaktivierende Wirkung. Deshalb findet Ozon einen breiten Anwendungsbereich zur Desinfektion von infizierten Wunden, Pilzbefall und Mischinfektionen.

Die durchblutungsfördernde Eigenschaft nutzt man bei der Behandlung von Durchblutungsstörungen und zur Revitalisierung.

Wo wird Ozon angewendet?

  • Durchblutungsstörungen
  • Regeneration, Revitalisierung
  • Der ältere Patient Prävention und Therapie besonders bei cerebralen Durchblutungsstörungen
  • Augenerkrankungen
  • Krebserkrankungen (ergänzend)
  • Hautpilze
  • infizierte Wunden (z. B. Ulcera)
  • Darmerkrankungen
  • Viruserkrankungen (außer HIV)
  • entzündliche Lebererkrankungen
  • entzündliche und degenerative Gelenkerkrankungen
  • Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises

Wie wird Ozon angewendet?

  • die Große Eigenblutbehandlung (GEB)
    extrakorporale Eigenblutbehandlung zur Behandlung von Durchblutungsstörungen
    Revitalisierung, in der Geriatrie, viralen Erkrankungen und zur generellen Immunaktivierung
     
    ca. 100 ml Blut werden außerhalb des Körpers (in sterilem Einmalmaterial) mit OZON angereichert und durch eine Tropfinfusion sofort zurück in den Körper gebracht.
  • die Kleine Eigenblutbehandlung (KEB)
    wird als intramuskuläre Eigenblutbehandlung zur Immunaktivierung gegeben und eingesetzt zur Revitalisierung, zur Behandlung allergischer Erkrankungen oder generell für eine Verbesserung der körpereigenen Abwehr
  • die Beutelbegasung
    für die Behandlung von infizierten Wunden z. B. Ulcus cruris
  • die rektale OZON-Verabreichung
    bei Darmerkrankungen, aber auch für die Revitalisierung
  • Injektionen in Gelenke (intraartikulär)
    bei entzündlichen Gelenkerkrankungen

Wirkung

Aktivierung des Stoffwechsels der roten Blutkörperchen
=> Verbesserte Sauerstoff - Abgabe

Aktivierung der Immunzellen
=> Freisetzung von körpereigenen Zytokinen wie Inerferone und Interleukine

Erhöhung und Aktivierung der körpereigenen Antioxidantien und Radikalfänger

Ozonmolekül
Normale Erytrozyten

Veränderte Erytrozyten

Rote Blutkörperchen verklumpt
Rote Blutkörperchen mit Fibrinfäden